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MAXI-AL

Möglichst viel erreichen mit möglichst wenig Geldeinsatz ist, wie bei allen anderen Lautsprechern in der Einsteigerklasse, der Grundgedanke. Auch in der Maxi-AL ist wieder ein Breitbandchassis mit Alu-Membrane im Einsatz. Natürlich soll Maxi-AL die Qualitäten der Mini-AL behalten und darüberhinaus den Frequenzbereich nach unten deutlich erweitern und ausserdem mehr Pegel erreichen, so dass es auch für kleine bis mittlere Wohnräume ausreichend ist. Die Konsequenz ist mehr Membranfläche und mehr Volumen. Trotzdem ist sie mit 30x20x28,5cm (HxBxT) sehr kompakt ausgefallen. Wenn man diesen kleinen Lautsprecher sieht und dann hört, zu was er im Stande ist, mag man das nicht so recht glauben. Maxi-AL kann tiefen Bass mit ausreichend Pegel, dass man schon leichten Körperschall spüren kann. Aber auch die klassischen Breitbandtugenden werden nicht vernachlässigt. Sie bildet eine korrekt plazierte Bühne ab und vermittelt ein schönes Raumgefühl. Mit Maxi-AL kann man vollwertig Musik hören. Natürlich profitiert sie trotzdem von einem Subwoofer. Wenn man den Lautsprecher im Bassbereich entlastet, legt er an Detailreichtum und Auflösungsvermögen zu.

Ein paar technische Daten:

Frequenzbereich: 45 - 16000Hz (-3dB)
Belastbarkeit: 12 Watt Dauerbelastbarkeit innerhalb des Xmax des Chassis ab 50Hz
Impedanz: > 7
Ω

Die Gehäusesimulation mit AJ-Horn:

Messungen im Hörraum (wenig bedämpft), freistehend auf Ständer, Pegelkalibriert auf 2,83V/1m. Der Bereich bis 200Hz wurde im Nahfeld (Abstand 5cm) gemessen, um Raumeinflüsse zu verringern. Messung geglättet auf 1/3 Oktave.

Schwarze Kurve= 0°, rote Kurve= 15°, grüne Kurve= 30°, blaue Kurve= Reflexöffnung

Impedanzmessung

Die Gehäusepläne für 15mm und 16mm Plattenstärke. Wie das Gehäuse aufgebaut wird, kann man bei Mini-AL sehen. Der Ausschnitt für das Terminal ist im Plan nicht eingezeichnet, da der Ausschnitt variiert, je nach dem, welches Terminal man verwendet. Hier ist nur zu beachten, dass das Terminal möglichst weit nach unten eingebaut wird.

Die Bedämpfung des Gehäuses (auf das Bild klicken).

Ein paar Bilder vom Aufbau und der Verdrahtung der Sperrkreise.

Der Schalplan von Maxi-AL.

Zu guter Letzt: was braucht man und was kostet es, sich ein Paar Maxi-AL zu bauen?

2x Fountek FW-146

86,00€

2x Luftspule 0.56mH / mind. 1mm Draht

9,60€

2x Luftspule 0,1mH / mind. 1mm Draht

6,40€

2x Folienkondensator MKP 22μF

15,10€

2x Folienkondensator MKP 3,3μF

4,40€

2x Widerstand MOX 10W 4,7Ω

2,60€

2x Widerstand MOX 10W 2,2Ω

2,60€

2x Anschlussterminal

5,60€

1x Dämmmaterial Sonofill

3,10€

1 Matte Noppenschaumstoff 50x100cm, 3cm dick

10,00€

Schrauben für Chassis und Terminal

1,40€

1m Kabel für Innenverdrahtung 2x2,5mm²

1,00€

SUMME

147,80€

Gehäuseholz 0,88m², MDF 16mm, gerechnet mit 15€ / m²

13,20€

1 Flasche Ponal Super 3 Holzleim

12,00€

SUMME

25,20€

Gehäuseholz und Leim gibt’s im Baumarkt oder beim Tischler. Den Rest kann man wie folgt bekommen:

Radio Köster in Bremen, Tel.: 0421 - 60 17 56

Komplettbausatz ohne Gehäuse für 130€ / Paar bei Spectrumaudio in Bremen, Tel.: 0421 - 625 03 34

Ich finde, mit Maxi-AL gibt’s ganz viel Lautsprecher für’s Geld. Tolles Musikhören mit gutem Bassfundament und ausrechend Pegelfestigkeit, um auch mal die Nachbarn zu ärgern. Sollten noch Fragen offen sein, schreibt mir eine Mail. Ich helfe gerne. Oder schreibt mich im Hifi-Portal im Maxi-AL-Thread an.

Ich wünsche viel Spass beim Nachbauen und Hören.

Im DIY-Hifi-Forum wurden verschiedene Gehäusevarianten für Maxi-AL entwickelt.
Hier gehts zum Maxi-mAL-en Maxi-AL-Battle

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